Ein paar "Dönekes"

Alles was in 100 Jahren passiet ist können wir nicht wiedergeben
Manche Dinge sind uns allerdings im Kopf geblieben..

Das Kamel

Zu Ehren der Schützenkönigspaare Torsten Sultan der 1. & Esin Spiekermann sowie Paul & Petra Spiekermann kamen am Schützenfestsonntag im Jahr 2007 ein Kamel und eine Rikscha zum Einsatz. Leider gab es vom Kamel einige Abstürze, so dass einige Gleidorfer nach Fredeburg ins Krankenhaus zur Behandlung mussten. Nach der Frage des Arztes „Was ist denn passiert“?, gab es als Antwort „Wir sind beim Gleidorfer Schützenfest vom Kamel gefallen“ hörte der Vorstand…

Bob Jamaica 1

Im Jahr 2001 am Schützenfestmontag kamen ein paar Fußballer auf die Idee Bob zu fahren. Es war leider kein Bob vorhanden, schnell fand man eine Alternative…, die Kuhtränke (Gussbadewanne) von Arens Ernst.

Beim ersten Trainingslauf wurde die kürzeste Strecke gewählt. Nämlich die Treppenstufen an der Vogelstange, was den Vorstand unseres Schützenvereins nicht sehr erfreute.
Wegen schlechter Streckenauswahl musste danach die Mannschaft gewechselt werden. Viele Hefeteilchen später fand man eine neue Strecke und probierte diese sofort aus. Unter Anfeuerung des Gleidorfer Volkes startete Bob „Jamaica I“ erneut, allerdings dieses mal auf der Naturbahn an der Vogelstange.

„Fühlt den Rhythmus, hört die Musik, dieser Bob fährt uns zum Sieg“.  - Eure Fahrer

Gott sei Dank wurde nicht der ganze Sportverein aus dem Schützenverein geworfen, die Idee war da, hörte man…

DER MONDSCHEINWALZER UND SEINE GESCHICHTE

Genau im Kreuzungsbereich vor dem Gasthof Richter hatte man nach dem 1. Weltkrieg eine sogenannte Friedenseiche gepflanzt. Im Laufe der Jahrzehnte wurde daraus ein mächtiger Baum. Unter seiner Krone spielte die Musikkapelle das letzte Lied, wenn Schützenfestsamstag nachts der Schützenkönig nach Hause gebracht wurde. Leider musste dieser schöne Baum der Straßenerneuerung nach dem 2. Weltkrieg weichen. Die Tradition „Mondscheinwalzer“ hielt noch einige Jahre, irgendwann aber…

Die Flex

Es geschah im Jahr 1995, es war Schützenfestmontag und ohh je, wir wollten in Arens Loch. Laut Wetterbericht sollte es regnen. Der damalige Vorstand entschied sich für das Königsschießen an der Schützenhalle, damit waren einige Schützen allerdings nicht einverstanden. Kurzerhand wurde der Ausmarsch aus der Halle zum Vogelschießen boykottiert und Geld gesammelt für einen Schützenkönig. Nachmittags marschierten einige Schützen mit Trommler Martin, Offizier Mike Brüning und einigen anderen zum Baugeschäft Störmann und holten eine Flex. Flexoffizier „Locke“ Holger Kersting simulierte das abflexen der Vogelstange an der Halle, als aber der Stecker in die Steckdose kam wurde es ganz unruhig im Vorstand hörte man...!
Zur Strafe wurden wir im Jahr darauf beim Vogelschießen in Arens Loch pitschnass...

Zitat aus dem Jahresbericht 1995:
Vogelschießen bei der Halle. Entscheidung wegen schlechter Wetterlage. Mehrere junge Mitglieder wie auch Mitglieder des Offizierskorps u. Vorstandes waren mit der Entscheidung nicht einverstanden. Sie boykotierten das Vogelschießen.

SAMBA SAMBA

Der Schützenkönig Andree Brüning, der auch in seiner Wahlheimat Aachen ein engagierter Karnevalist ist, hatte schon früh in seinem Majestätenjahr eine kleine karnevalistische Einlage auf dem Schützenfest 2017 avisiert. Man berichtet über eine gewisse Nervosität aber auch Neugier der für das Schützenfest verantwortlichen Vorstandsmitglieder.

Als dann am Samstagabend brasilianische Tänzerinnen und Tänzer in die Halle kamen und diese mit brasilianschem Samba zum Beben brachte, blieb wirklich niemand auf seinem Platz…. Selbst die vorher doch so besorgten Vorstandsmitglieder waren voll des Lobes über diese großartige Showeinlage…

"DONUT"

Am Schützenfestmontag 2010 gab es wie üblich Showeinlagen für die neuen Majestäten. So war für den König von seinen Freunden ein Motorrad in die Halle geschafft worden und der König – bekannt ein sehr guter Biker – sollte einen „Donut“ zeigen. Nichts leichter als das, dachte sich Frank und kam der Aufforderung gerne nach und gab auch Zugaben.

Ganz überraschend war in nur wenigen Sekunden ein Großteil der Halle vernebelt. Einige Hallenbesucher zogen daher die Frischluft vor und verließen für ein paar Minuten die Schützenhalle. Die in der Halle Verbliebenen hörten kurze Zeit später eine Mundharmonika, obwohl niemand zu sehen war. Doch schon bald löste sich auf der Empore eine Silhouette aus dem Nebel und unser Major Ulrich Hennemann näherte sich fröhlich auf der Mundharmonika spielend …

Hoher Besuch

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